
Es ist die Zeit, wo alles etwas ruhiger läuft. Ausblasen, durchatmen. Die Hundstage im Sommer – ein perfekter Anlass um innezuhalten. Und um an die vielen Wegbegleiter zu denken. Das haben wir von Saphenus gemacht und uns gedacht:
Wir wollen mit diesem Newsletter Ihnen 6x im Jahr eine Freude bereiten. Wir erzählen Ihnen Geschichten, für die im Alltag manchmal zu wenig Zeit bleibt.
Geschichten über Menschen, die wieder spüren. Über Ideen, die uns beschäftigen. Über Erfolge und Umwege. Über Wissenschaft und Versorgung in der Prothetik und manchmal auch über Dinge, die einfach Spaß machen.
Zum Auftakt haben wir deshalb einiges zusammengetragen: der Podcast einbeinigefreunde von unserem CEO Rainer Schultheis, die Geschichte eines Users dem Suralis geholfen hat, Neues zum Thema Nachhaltigkeit unserer Plattform Saphenability, mit dem Ziel weltweit mehr Menschen eine prothetische Versorgung zu ermöglichen. Wissenswertes wenn es um Einverleibung vom Prothesen an den Körper geht – Embodiment – und auch etwas zum Ausprobieren und Gewinnen! Noch ein paar schöne Hundstage, viel Freude beim Entdecken und – empfehlen Sie uns weiter!
Hier erfährst du mehr darüber…ÜBER SAPHENUS

Der podcast von host und CEO Rainer Schultheis. Diesmal zu Gast. Ganzheitsmedizinierin und „Gefühlsexpertin“ Dr. Tina Träxler. Hier nachhören…

Neuestes von Saphenability, der Nachhaltigkeitsplattform von Saphenus. Diesmal: second Leg. Mehr hier…

Warum Krankenkassen Suralis erstatten. Diesmal DAK. Der User erzählt, dass er sich auf das Feedback verlassen konnte, und auch bei unebenem Untergrund plötzlich alles gespürt hat.
Die Ausgangssituation:
Viele Menschen mit Beinprothesen fühlen sich unsicher. Nicht wissen, wo sich ein Hindernis befindet. Ständig auf die Prothese schauen, und nicht den Blick nach vorne gerichtet. Genauso ging es Christian (Name geändert). Er entschied sich für eine 30 Tage Probeversorgung mit Suralis. Am Anfang und am Ende dieser Versorgung wird die prothetische Versorgung mit validierten Tests überprüft. Schon nach ein paar Tagen konnte sich der User auf das Feedback verlassen.
Warum sensorisches Feedback den Unterschied ausmacht
Sich auf das Feedback verlassen können! Das hören wir immer wieder und wurde auch in diesem Fall bestätigt. „Ich kann wie mit geschlossenen Augen beim Auftreten vom Fersenauftritt bis zur großen Zehe das Feedback am Körper wahrnehmen“. „Es begleitet mich im wahrsten Sinne bei Schritt und Tritt“. Schon nach kurzer Zeit sagte Christian sogar: „Bei unebenem Gelände habe ich alles gespürt“. Dieses Phänomen, dass man plötzlich an seiner Prothese viel spürt oder diese gar als eigenen Fuß wahrnimmt wird als Embodiment bezeichnet. Sensorisches Feedback schafft es, dass die Prothese vom Gehirn als Gliedmaße quasi „akzeptiert wird“.
Von der Testversorgung bis zur Erstattung
Nach dem absolvieren einer einmonatigen Testversorgung mit Unterstützung des Orthopädietechnikers werden die Daten, die bei der Austestung erhoben werden aufbereitet und der Krankenkasse übermittelt. Das kann dann bis zur endgültigen Klärung und Erstattung dauern. Viele Kassen benötigen Unterstützung vom medizinischen Dienst, holen Gutachten ein. Schlussendlich hat es in diesem Fall 15 Monate gedauert bis die DAK das System beim User erstattet hat. Die Geduld und das Warten haben sich gelohnt und wir hoffen natürlich, dass es zukünftig schneller geht.

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Rainer Schultheis erklärt: Was ist eigentlich Embodiment?
Was ist eigentlich Embodiment? Deutsch könnte man dazu auch Einverleibung sagen. Und im Zusammenhang mit Prothesen bedeutet das: Ist das Gefühl so, dass die Prothese wieder Teil des Körpers geworden ist? Oder sogar wieder ganz zum Körper gehört?
Dieses Embodiment ist von großer Wichtigkeit. Du bekommst ein besseres Gefühl für die Wahrnehmung deiner Gliedmaßen im Raum (Propriozeption). Du belastest die Prothese „natürlicher“, mit positiven Auswirkungen, wenn es um Wundschmerz und Hautirritationen geht. Und die Aufmerksamkeit für die Prothese ist eine andere: Man sieht nicht ständig drauf, nimmt sie anders wahr.
Das gelingt uns bei Userinnen und Usern immer öfter, wenn sie regelmäßig das sensorische Feedbacksystem von Suralis nutzen. Schon in der 30-tägigen Testphase. Regelmäßige Übertragung sensorischer Informationen wie bei einem sensorischen Bypass führt dazu, dass sich im wahrsten Sinn des Wortes das Gehirn denkt: Okay, das sind wieder die Informationen, die ich früher vom Fuß bekommen habe.
Das Gehirn, genauer der somatosensorische Cortex, wo die Gliedmaßen, auch die verlorengegangenen, repräsentiert sind, muss nicht mehr vergeblich nach Informationen aus der Peripherie suchen. Es bekommt sie zuverlässig über das Abrollverhalten zurück.
Und das führt in einigen Fällen tatsächlich dazu, dass die Userin, der User nach ein paar Wochen die Hand auf das Bein legt, um zu prüfen, ob da noch eine Prothese ist. Denn es hat sich das Gefühl des alten Fußes manifestiert.

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SAPHENUS UNTERWEGS!
12.–14. Oktober 2026 in Deauville
Besuchen Sie uns vor Ort.

Was ist eigentlich ein haptischer Aktuator?
Saphenus verwendet für die sensorischen Feedbacksysteme eine ganz besondere Technologie um Informationen zu übertragen. Es nutzt dabei die Eigenschaften der Vibration, um sanft und nicht-invasiv Feedback an die Haut, den Körper und letztendlich das Gehirn zu übertragen. Wir haben diese Technologie gewählt, weil Sie eine geniale zusätzlich Wirkung bei regelmäßiger Nutzung hat. Der vor vier Jahren ausgelobte Medizinnobelpreis ist die Grundlage dieser Technik, möglichst nahe der Berührung zu sein, und haptische Aktuatoren schaffen es in einer recht großen Frequenzbandbreite – die übrigens über unsere APP einstellbar ist – dieses Berührungsgefühl zu vermitteln.
Haptische Aktuatoren sind speziell für die Medizintechnik und die Prothetik entwickelte Vibrationsmotoren, die in einem ausgeklügelten, patentierten Algorithmus dem „sense of touch“ sehr nahekommen.

Saphenus in den Medien. CEO Rainer Schultheis sprach beim „Fall des Monats“ der EUROCOM über TSR, periphere Sensibilität und Phantomschmerz. Mehr hier…